Ein inhabergeführtes Otoplastik-Labor aus Arbon im Kanton Thurgau. Gegründet 2012. Geführt von Hörakustikern. Gebaut auf der Überzeugung, dass audiologisches Design den Unterschied macht.
Die Otoplastikmanufaktur ist kein gewöhnliches Labor. Bei uns designen und fertigen Hörakustikerinnen und Hörakustiker — Menschen, die täglich selbst Endkunden betreuen und wissen, was im Ohr funktioniert und was nicht.
Wir kombinieren 3D-Druck mit traditioneller Handarbeit. Das gibt uns die Flexibilität, jede Otoplastik so individuell zu gestalten, wie der Mensch, der sie trägt.
Und wenn wir denken, dass eine andere Lösung vorteilhafter wäre, geben wir Rückmeldung — nicht weil wir es besser wissen, sondern weil wir es dreidimensional sehen und tausende Ohren kennen.
Hörakustiker und Gründer der Otoplastikmanufaktur und Akustik Arbon. Oliver hat das Labor 2012 mit einer klaren Vision aufgebaut: Otoplastiken von Akustikern für Akustiker.
Verantwortlich für Qualitätssicherung und die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Sein Anspruch: Jede Otoplastik, die das Labor verlässt, muss beim ersten Mal sitzen.
„Eine Otoplastik oder ein Gehörschutz muss wie ein Bonbon sein. Geschmeidig, angenehm, im Idealfall unspürbar zu tragen, formschön, zuverlässig im Sitz und zugleich leicht anzuziehen."
Heike prüft jedes 3D CAD Design und gibt jede Otoplastik persönlich frei. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Hörakustik und täglichem Endkundenkontakt bringt sie eine Perspektive ein, die kein CAD-Operator in einem Grosslabor haben kann.
Sie kennt die Zusammenhänge zwischen Anatomie, Bewegung und Passform aus der täglichen Praxis — und diese Erfahrung fliesst in jedes einzelne Design ein.
„Ich sehe den Scan und denke sofort an den Menschen dahinter. Wie bewegt sich sein Kiefer? Wie setzt er das Hörgerät ein? Wo sind optimale Abdicht- und Haltezonen? Wie kann der Akustiker den Hörer einfach wechseln? All das fliesst in jedes Design ein."



Diesen Unterschied spürt jeder Endkunde. Denn wir denken nicht nur an die Form — wir denken an den Menschen, der sie trägt, und an den Akustiker, der damit arbeitet.
Wie setzt er die Otoplastik ein? Hat er motorische Einschränkungen? Braucht er Halt oder Diskretion? Ist er dement, ein Kind, taktil eingeschränkt? Jede Otoplastik ist so individuell wie der Mensch, der sie trägt.
Occlusionsrisiko, Autophonie, Kiefergelenksbewegungen, Rückkopplungsrisiko — all das wird bei jedem Design aktiv berücksichtigt. Von Menschen, die diese Zusammenhänge aus der täglichen Praxis kennen.
Otoplastiken müssen gereinigt, auseinandergebaut und wieder zusammengesetzt werden — effizient und komfortabel, auch beim zehnten Mal. Wir designen so, dass Sie mit der Otoplastik arbeiten können, nicht gegen sie.
CAD-Operator bekommt Scan. Wendet Standardparameter an. Nächster Auftrag. Keine Rückmeldung. Keine Fragen. Keine audiologische Bewertung. Was bestellt wird, wird produziert.
Ein ganzer Denkprozess, den nur jemand durchlaufen kann, der alle Beteiligten und ihre Bedürfnisse kennt. Und wenn wir denken, dass eine andere Lösung vorteilhafter wäre — sagen wir es. Kollegial. Auf Augenhöhe.
„Wir geben Ihnen Rückmeldung, wenn wir glauben, dass eine andere Lösung vorteilhafter wäre. Nicht weil wir es besser wissen — sondern weil wir es dreidimensional sehen und Erfahrung mit tausenden Ohren haben."
Nicht immer. Aber öfter als Sie denken. Und wenn es wirklich nicht geht, sagen wir das auch — mit einer Erklärung, warum.
Ein Akustiker kam zu uns, nachdem zwei Labore gescheitert waren. Der Gehörgang war extrem kurvig, starke Kiefergelenksbewegung. Standarddesigns rutschten oder drückten.
Unsere Lösung: Individuelle Anpassung der Gehörgangslänge und -form unter Berücksichtigung der Kieferdynamik — basierend auf über 20 Jahren Erfahrung mit echten Patienten.
Der Endkunde konnte die Otoplastik nicht selbständig einsetzen. Motorische Einschränkungen machten die Handhabung mit Standard-Bauformen unmöglich. Das Pflegepersonal war überfordert.
Unsere Lösung: Design optimiert auf maximale Griffigkeit und intuitive Einsetzrichtung — so dass auch Pflegepersonal ohne Hörakustik-Erfahrung die Otoplastik sicher handhaben kann.
Ein Fall, an dem Ihr bisheriges Labor gescheitert ist?
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